Nachwachsende Rohstoffe wie Hanf und Miscanthus haben Potential

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Im Zeitalter steigender Rohstoffpreise und einem wachsendem Bedürfnis nach Umweltschutz rücken auch die nachwachsenden Rohstoffe wie Hanf und Miscanthus wieder verstärkt in die Wahrnehmung der Wirtschaft. Sowohl Hanf als auch Miscanthus (auch Elefantengras oder Chinaschilf) werden von der Landwirtschaft in erster Linie für non-food-Anwendungen angebaut. Ein Anbauziel ist die Biomasseproduktion für Biomassekraftwerke. Beim Hanf steht aber eher die Fasergewinnung im Vordergrund. Die Fasern müssen in Lang- und Kurzfasern unterschieden werden. Die Langfasern können z.B. für textile Zwecke eingesetzt werden. Kurzfasern können u.a. zu Faserverbundwerkstoffen veredelt werden. Miscanthus wird vor allem als Energiepflanze angebaut. Aus dem Pflanzenmaterial lassen sich aber auch Baustoffe oder Tiereinstreu gewinnen.

Neben ökologischen Vorteilen sprechen insbesondere für Naturfasern auch technische Eigenschaften. Hanffasern haben im Gegensatz zu Glasfasern den Vorteil, dass diese nicht brechen. Bei Autoinnenverkleidungen ist es aus Sicherheitsgründen natürlich besser, wenn die Gefahr scharfer Abbruchkanten minimiert wird. Sofern die Rohstoffpreise weiter steigen, dürfte sich dies auch auf die Entwicklung bei den nachwachsenden Rohstoffen positiv auswirken.

Klaus-Martin Meyer

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