Die Krankenversicherung für Kinder

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Krankenversicherungsschutz ist für Kinder besonders wichtig. Die verschiedenen Wachstums- und Lebensphasen gehen mit unterschiedlichen Anforderungen einher. Säuglingen, Klein- und Schulkinder sind mit einer privaten Krankenversicherung gegen alle Eventualitäten abgesichert. Allerdings können Kinder nicht ohne weiteres die Vorteile einer privaten Krankenversicherung nutzen. Sind beide Elternteile Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung, muss das Kind hier entsprechend versichert werden. Im Zuge der Familienversicherung entstehen keine zusätzlichen Kosten, da eine beitragsfreie Mitversicherung möglich ist. Zugang zu einer Privat Krankenversicherung wird gewährt, wenn einer der beiden Elternteile dieser angehörig ist. Dabei ist wichtig, dass der privat versicherte Elternteil über ein höheres Einkommen als der gesetzlich Versicherte verfügt. Dann besteht die Möglichkeit, dass Kind in die private Krankenversicherung zu holen. Ist dies nicht gewünscht, müssen Kinder in diesem Fall beitragspflichtig in die gesetzliche Krankenversicherung eintreten.

Sollen Neugeborene in der Privatversicherung untergebracht werden, muss der entsprechende Eltern mindestens drei Monate dem Krankenversicherer angehören. Dieser Weg ist besonders vorteilhaft, da bei Neugeborenen keine Gesundheitsprüfung vorgenommen wird. Kinder, die zu einem späteren Zeitpunkt die Leistungen der privaten Krankenversicherung in Anspruch nehmen wollen, müssen sich hingegen einer Gesundheitsprüfung unterziehen. Auch hier sind je nach Vorerkrankung Risikozuschläge möglich. In diesem Fall wird das Neugeborene mit der Versicherungsnummer von Vater oder Mutter in der privaten Krankenversicherung mitversichert. Später kann dann die Überlegung getroffen werden, ob das Kind eine eigene Versicherung bekommen soll. Allerdings ist dann auf die Beitragshöhe zu achten. Die private Krankenversicherung für ein gesundes Kind kostet in der Regel ca. 100,00 Euro im Monat, wobei ein umfänglicher Versicherungsschutz gegeben ist. Mit steigendem Lebensalter können jedoch Beitragsanpassungen vorgenommen werden. Eine Umstellung auf einen „Erwachsenentarif“ wird üblicherweise im Alter von 14 Jahren vorgenommen.

Der Versicherungsumfang erstreckt sich über ambulante sowie stationäre Behandlungen. Auch alternative Behandlungsmöglichkeiten sind möglich. Ein Beispiel hier für die Homöopathie. Viele Elternteile wünschen sich eine derartige Therapie, können jedoch über die gesetzliche Krankenversicherung nicht davon profitieren. Je nach gewähltem Tarif in der privaten Krankenversicherung werden diese Kosten übernommen. In diesem Zusammenhang gilt es zu erwähnen, dass Kinder nur das Leistungsniveau des versicherten Elternteils ausschöpfen können.

Alternativ können Kinder von einer privaten Krankenzusatzversicherung profitieren. Besondern wenn ein Elternteil Beihilfen erhält, werden Kinder, je nach Bundesland, mit bis zu maximal 80 % bedacht. Anfallende Kosten können dann mit einer privaten Krankenzusatzversicherung abgefedert werden, so dass im Endeffekt eine hundertprozentige Kostendeckung vorliegt.

Für Kinder, deren Elternteile beide der gesetzlichen Krankenkasse angehören, biete die private Krankenzusatzversicherung optimale Behandlungs- und Erstattungsmöglichkeiten. Fällt beispielsweise eine Brille an, werden die Kosten nicht oder nur zum Teil von der Gesetzlichen getragen. Die Krankenzusatzversicherung unterstützt derartige Hilfsmittel. Auch kieferchirurgische Behandlungen, die bei Kindern nicht selten sind, werden durch die private Krankenzusatzversicherung getragen.

Autor: Ralf Eppmann, Email: r.eppmann@gmx.de





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