Der Beruf des Übersetzers

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Die allgemeine Aufgabe von einem Übersetzer ist das Übertragen von einem Text aus einer Ausgangssprache in eine Zielsprache. Es gibt offiziell zwar die Berufsbezeichnung Übersetzer. Diese ist jedoch im Vergleich zu beispielsweise Notar oder Arzt nicht gesetzlich geschützt.

Um Übersetzer zu werden, kann man in Deutschland Studiengänge belegen, die einem letztlich zum Diplom-Übersetzer bzw. Diplom-Fachübersetzer machen. Studiert werden kann an Universitäten und Fachhochschulen. Aber auch als Quereinsteiger hat man durchaus Chancen auf einen Abschluss als „staatlich geprüfte/r Übersetzer/in“, bzw. „staatlich anerkannte/r Übersetzer/in“.

Die Möglichkeiten sind jedoch hier von Bundesland zu Bundesland verschieden.

So existiert an der Uni Düsseldorf zum Beispiel die Möglichkeit einen Studiengang „Literaturübersetzen“ zu belegen, während es in Bayern beispielsweise keine akademische Ausbildung zum Übersetzer gibt, die zu einem Diplomtitel führt. Hier erfolgt die Ausbildung über die Fachakademien, und zwar mit dem Ausbildungsziel „staatlich geprüfte/r Übersetzer/-in und Dolmetscher/-in“. In Bayern existieren hierzu gleich insgesamt fünf derartige Fachakademien (2 in München und jeweils eine in Kempten, Würzburg und Erlangen. Im Bezug auf die Ausbildung zum Übersetzer wird es unter Umständen aber bald Veränderungen geben, denn im Rahmen des Bologna Prozesses sind auch hier Umbrüche geplant.

Eingesetzt werden Übersetzer sowohl von Privatleuten, die zum Beispiel beabsichtigen, im Ausland ein Grundstück oder aber ein Haus zu erwerben und dabei für die schriftlichen Vorgängen jemanden benötigen, der der dortigen Landessprache mächtig ist und Schriftstücke übersetzen kann. Ebenso werden Dolmetscher auch von Unternehmen beauftragt, die eben mit ihren eigenen Filialen oder aber eben Geschäftskunden im Ausland schriftlich, mündlich oder per Videokonferenz kommunizieren. Übersetzer sind aber auch auf staatlicher Ebene tätig, wenn es zum Beispiel um das Verfassen / bzw. Übersetzen von Staatsverträgen geht.





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