Fondsgebundene Kapitalversicherung

Webentwicklung, Widget, Wordpress


Die fondsgebundene Lebensversicherung bzw. Rentenversicherung ist eine Fondsanlage über eine Versicherungsgesellschaft. Anders als z.B. bei klassischen Kapital-Versicherungen befinden sich die Kundengelder beim Fondssparen als Sondervermögen in einem pfändungssicheren Topf . Dabei werden die Kundengelder getrennt vom übrigen Vermögen der Gesellschaft geführt. Eine Vermengung der Vermögen findet nicht statt, wodurch keine Möglichkeit der Veruntreuung besteht.

 

Bei diesen Produkten müssen die Gewinne direkt an den Sparer weitergezahlt werden. Eine Bildung sog. „stiller Reserven“ ist bei Fonds nicht möglich. Beim Fondssparen in Aktienfonds muss sich der Sparer zunächst im Klaren sein, dass diese ausschließlich für die langfristige Anlage geeignet sind. Ferner eignen sich nur bankunabhängige, konservative Aktienfonds für die langfristige Anlage.


Eine fondsgebundene Lebensversicherung bzw. Rentenversicherung bietet zudem auch Sicherheit über eine Währungsreform hinweg, das Anteile an Unternehmen (Aktien) sich nach der Umstellung wieder erholen können.


Zu beachten ist jedoch, dass der Verkauf von Fondsprodukten wie z.B. die fondsgebundene Lebensversicherung für die Gesellschaften weniger interessant ist. Anstelle der Verrentung sollte deshalb unbedingt immer die Kapitalauszahlung gewählt werden, um sich dann über einen echten Fonds-Entnahmeplan seine Rente zu sichern. Ansonsten muss einem klar bewusst sein, dass Sie mit der Verrentung über eine Versicherungsgesellschaft das gesamte angesparte Kapital gegen das Versprechen einer Rentenzahlung eintauschen.

Um von Anfang an hohe Rückkaufswerte zu erzielen, sollte am besten ein ungezillmerter Tarif mit guten Fonds abgeschlossen werden.

 

Autor: Johannes Laas

info(at)gegen-altersarmut.de





Verantwortlich für diesen Text ist der jeweilige Autor.