Was hat der Mond mit Uhren zu tun
Damen-
oder Herrenuhren,
Stand- oder Wanduhren; alles Erfindungen unserer modernen Welt. Das war nicht
immer so, gaben doch früher eher der Mond mit der Sonne Aufschluss über die
Zeit.
Und
auch heute beschäftigen sich die Menschen wieder mit den unterschiedlichen
Mondphasen. Teilweise orientieren sie sich an ihm, wenn es zum Beispiel um die
Bepflanzung ihres Garten geht, darum, zum Frisör zu gehen, die ja teilweise
Mondscheinhaarschneiden anbieten, oder auch wenn es darum geht, Krankheiten
auszuheilen.
Bei
einer ungefähren Entfernung von 380.000 km umkreist der Mond die Erde. Den
Vollmond erkennt man, wenn die Erde zwischen Mond und Sonne steht, weil dies
die einzige Position darstellt, in der die Sonne den Mond voll anstrahlt.
Zu
einem seltenen Spektakel, der Mondfinsternis, kann es nur kommen, wenn Sonne,
Erde und Mond eine ganz exakte Gerade bilden. Die Mondfinsternis sei damit erklärt,
dass der Mond in den Erdschatten tritt.
Der
Mond war letztendlich an der Entwicklung von Uhren maßgeblich beteiligt.
Orientierten sich früher die Menschen nur an Sonne und Mond, wussten sie, der
wie vielte Tag im wie vielten Monat es sein muss. Horoskope wurden aus
Sternenbildern erstellt; auch hier bedarf es einer Zeiteinteilung nach Monaten.
Wer
es mal versuchen möchte, sich nach Sonne und Mond und ganz ohne Uhren nach der
Zeit zu richten, könne sich im Internet oder durch Fachliteratur ins Thema einlesen
und probieren, ganz ohne Hilfsmittel ein halbes Jahr durchzuhalten. Leben nach
Sonne und Mond sollte man schon einen guten Monat durchziehen können;
spätestens ab dem zweiten Monat sollte es langsam schwierig werden. Man greife
vielleicht doch einfach auf Uhren zurück und orientiere sich daran.
Autor:
Sandra Müller
Mail:
vz(at)hub-eisenach.de