Das Minidirndl
Das Minidirndl ist die fesche Dirndlvariante für jüngere
Frauen. Es kommt immer wieder in Mode, aber wirklich gut steht es nur Frauen
mit schlanken Beinen. Beim Minidirndl endet der Rocksaum etwa zehn bis fünfzehn
Zentimeter über dem Knie. Anders als bei anderen Dirndlvarianten ist daher beim
Minidirndl nicht das eigentliche Kleid der Hingucker, sondern eher das, was es
nicht verdeckt. Und das sind Beine und Knie. X-Beine, O-Beine, dicke Fesseln
oder Knie sind daher ein k.o-Kriterium für das Minidirndl.
Da die Beine beim Minidirndl im Blickpunkt stehen, sollte es
auch ohne Feinstrumpfhosen getragen werden. Wer ein Minidirndl mit Strumpfhose
trägt, begeht eine schwere Modesünde - oder hat etwas zu verbergen. Krampfadern
vielleicht? Oder Besenreiser? Allein schon aus diesen Gründen ist das
Minidirndl eher für Mädchen oder junge Frauen geeignet.
Auch eine zu starke Oberweite ist ein Grund, sich eher gegen
ein Minidirndl zu entscheiden. Da das miederartige Oberteil des Dirndls die
Oberweite betont, stimmen bei einer zu starken Büste die Proportionen für ein
Minidirndl nicht mehr.
Wer das Minidirndl als Modetrend selbstbewusst tragen
möchte, der sollte das mit den richtigen Schuhen tun. Beim Mididirndl kommen
flache Schuhe aufgrund der Proportionen nicht in Frage. Beim Minidirndl ist das
anders. Hier unterstreicht flaches Schuhwerk das Jugendlich-Frische. Ballerinas
sind dabei die brave Variante, witziger sind farblich passende Turnschuhe für
junge Mädchen, oder sexy Schnürstiefel, die etwa auf halber Wade enden. Stiefel
sollten auf jeden Fall nicht dunkler als der dunkelste Farbton im Kleid gewählt
werden. Also keine schwarzen Schnürstiefel zum grünen Minidirndl - denn sonst
erschlagen die Schuhe den Gesamtlook farblich. Auch sollten Schuhe
oder Stiefel nicht zu klobig geschnitten sein.